Herzlich willkommen auf meinem Blog

Hallo, meine Lieben ♥

Gerne möchte ich euch mit auf die Reise nehmen und euch berichten, was euch hier in Zukunft erwartet und wer eigentlich hinter diesem Blog steht.

Nehmt euch einen Keks, macht es euch gemütlich, denn das könnte ein bisschen dauern 😉

Der Traum

Welche Leseratte träumt nicht davon? Irgendwann mal selbst eine Geschichte zu verfassen und den Titel „Autorin“ tragen zu dürfen. Sich mit Lesern über seine Story unterhalten, über seine Charaktere fachsimpeln und gemeinsam in seinen erfundenen Welten schwelgen. Auf Messen zugegen sein, Autorgramme geben und und und … Welch ein Traum. Aber auch harte Arbeit.

Die Realität

Denn in der Realität hat man nicht mal einfach ein Buch geschrieben. Man setzt sich nicht mal einfach mal an den PC, tippt ein paar Stunden wild auf die Tastatur ein und dann … simsalabim … ist ein druckfertiges Werk entstanden, das die Massen begeistern kann. Nein, dazu gehört viel mehr. Übung und Kontinuität sind da nur zwei dieser Zauberwörter. Selbst die Idee für eine solche Geschichte ist noch der leichteste Punkt auf der To-do-Liste. Natürlich möchte ich euch jetzt keine Abhandlung von Dingen zusammenschreiben, die man von der ersten Idee bis zum Autorenexemplar, das man schließlich irgendwann in Händen halten kann, berücksichtigen muss. Nein, vielmehr möchte ich euch einen Einblick in meine Arbeit, mein Tun und meine Person gewähren. Ich möchte euch quasi live mitnehmen auf meinem Weg von der Träumerin bis hin zur „Autorin“.

Warum jetzt?

Das ist eine ausgezeichnete Frage, denn Geschichten schreibe ich eigentlich schon viel länger. Theoretisch war ich schon vor Jahren so weit, dass ich hätte veröffentlichen wollen, aber der Zeitpunkt war nicht der richtige. Etliche Storys wurden „angeschrieben“, verworfen, ausgearbeitet oder doch nur für die Schublade produziert, weil ich unzufrieden war. Dieses kleine, aber doch so bedeutende Ding namens Kreativität hat nämlich so seine Tücken. Bei mir bedeutet das konkret: Fühle ich mich in meinem Umfeld nicht wohl, wird da kein Wort auf dem Papier erscheinen. Geschweige denn eine Idee in meinem Kopf Gestalt annehmen.

Umso glücklicher bin ich, dass ich seit zwei Jahren in einer stabilen Beziehung bin (mein Mann ist da wirklich der Held in dieser Geschichte, denn er unterstützt mich in allem, was ich tue) und wir letztes Jahr in eine Wohnung gezogen sind, in der ich ein eigenes Büro habe. Hier in diesen vier Wänden – und mit dem sozialen Rückhalt – fühle ich mich so wohl, dass die Ideen nun schneller kommen, als dass ich sie zu Papier bringen kann. Schon kurz nach dem Umzug habe ich mir einfach mal ein Wochenende genommen, um eine neue Idee anzutesten, und habe innerhalb kürzester Zeit einen halben Roman verfasst – und zwar in einem Zustand, der mich absolut zufrieden gestimmt hat. Nun war also klar: Ich muss wieder schreiben. Und dieses Mal für meine Leser. Ich möchte, dass meine Welten und meine Charaktere kennen- und lieben gelernt werden.

Super – und wie stellen wir das nun an?

In die Tüte gesprochen: hinsetzen und loslegen. Fakt ist aber, da gibt es ja noch dieses Leben abseits des Autorendaseins. Realität oder wie auch immer man das nennen möchte. Alltag. Berufsleben. Uff. Das nimmt natürlich ziemlich viel Zeit in Anspruch. Da muss man sich erst mal aufraffen, um noch ein paar produktive Stunden zu finden. In meinem Fall ist das einfacher gesagt, als getan, denn wie viele wissen bin ich freiberufliche Lektorin und somit ziemlich eingespannt. Du Glückliche, sei doch froh, werden jetzt einige sagen und ja, ich liebe meinen Job und könnte ihn auch niemals ganz aufgeben. Aber seit ich die ersten Wörter wieder zu Papier gebracht habe, ist da diese beständige Stimme in meinem Ohr – nennen wir sie Percy -, die mir immer wieder zuflüstert, dass ich doch jetzt mal eine neue Geschichte anfangen könnte. Dass ich doch eigentlich viel lieber schreiben möchte. Dass ich die Arbeit doch auch später noch erledigen könnte.

Das nervt! Ja, so richtig. Denn wenn man die Kreativität immer wieder unterdrücken muss, macht einen das unglücklich. Und mal ganz ehrlich: Sie findet ja doch immer wieder einen Weg, um an die Oberfläche zu gelangen. Beim Kochen, beim Duschen, beim Einkaufen, selbst im Bett stehen die Gedanken nicht still. Überall muss ich meine Notizbücher mit mir herumtragen, damit ich auch ja alles festhalten kann, was mir in den Sinn kommt. Deswegen habe ich mir Percy geschnappt und ihr einen Vorschlag unterbreitet.

Der Deal

Die Balance macht es. So lautete zumindest mein Angebot an Percy. Ab nächstem Jahr werde ich jeden Monat zwei Wochen im Lektorat arbeiten und die anderen zwei Wochen zum Schreiben nutzen. Klingt verrückt? Ja, das ist es sicherlich auch ein Stück weit. Man könnte es damit vergleichen, von jetzt auf eben auf Teilzeit runterzugehen. Dank meines Mannes und dem Rückhalt, den er mir gibt, ist das möglich. Mir ist durchaus bewusst, dass ich es alleine so niemals würde schaffen können, aber es ist ein Versuch, beides zu bekommen – finanzielle Stabilität und die Erfüllung meines Traums. Percy ist somit also erst einmal besänftigt.

Wie geht es jetzt weiter?

Auch in diesem Jahr habe ich mir noch ein paar Wochen zum Schreiben freischaufeln können und freue mich schon wahnsinnig darauf, wieder in meine erdachten Welten abzutauchen. Gleich nach der Buchmesse steht eine zweiwöchige Schreibklausur an, in der der zweite Teil meiner McKenna-Serie für den Romance Edition Verlag entstehen soll. Auch im November habe ich noch einmal zwei Wochen eingeplant, um ein Young Aduld Projekt fertigzustellen. Es wird also sicherlich nicht langweilig werden und wenn ich dann in den aktiven Schreibprozess eintauche, möchte ich euch gerne hier auf dieser Seite mitnehmen. Es wird Schnipsel, Wordcounts und vieles mehr geben.

Was ist denn generell geplant?

Da ich noch ganz am Anfang stehe, befinde ich mich gerade in einer akuten Phase des Ausprobierens. Ich habe das Glück und durfte in den Genuss eines Verlagsvertrags kommen, was mich erst einmal sehr erleichtert hat. Somit dürfte mir der Start etwas leichter fallen; außerdem ist es ein wahnsinnig tolles Gefühl, einen Verlag so von seiner Idee überzeugen zu können, sodass er zustimmt, ausgerechnet dein Werk zu veröffentlichen.

Zusätzlich steht nächstes Jahr auch mehr als ein Selfpublishing-Projekt an, weil manche meiner Ideen eben nicht Mainstream sind, aber trotzdem raus müssen. Hier dürft ihr euch zum einen auf eine tragisch-philosophische Geschichte rund um das Thema Leben freuen sowie eine Vorabend-Serie im Bereich Paranomal-Thrill. Ebenso wird gerade ein Kinderbuch-Projekt mit einer befreundeten Illustratorin realisiert, das sogar noch in diesem Jahr an den Start gehen wird. Aktuell ist sie gerade dabei, die Bilder zu zeichnen, die Geschichte steht schon.

Ihr seht also, ich kann und möchte mich gerade nicht auf ein Genre festlegen, weil meine Ideen zu vielfältig sind. Sicherlich wird sich irgendwann mal bestimmt ein Trend herauskristallisieren, aber momentan genieße ich es viel zu sehr, in verschiedene Welten eintauchen zu können.

Wer bist du überhaupt?

Selbstbeschreibungen – herrlich. Nicht! Ich bin ein Mensch, dem es schwerfällt, sich selbst zu definieren. Was macht mich aus? Für welche Werte stehe ich ein? Andere können das sicher besser in Worte fassen.  Als der Verlag mit der Aufforderung zum Schreiben der Autorenvita an mich herangetreten ist, ist mir schon der Schweiß ausgebrochen. Das, was ihr auf der „Über mich“-Seite lesen könnt, hat mich mehr Zeit gekostet, als das Verfassen von ein paar Romanseiten *lach*

Deshalb möchte ich euch einfach ein paar Dinge nennen, die typisch für mich sind, das fällt mir doch bedeutend leichter.

  • Kuchen zu backen, obwohl noch welcher da ist.
  • Den Mann durch Buchhandlungen zu scheuchen, obwohl mein SuB astronomisch ist.
  • Mehr Kaffee zu trinken, als sicherlich gut für mich wäre.
  • Schokolade! Chips! Erdnussflips! Ich liebe diese Sünden …
  • Emotionaler auf manche Dinge zu reagieren, als es angemessen wäre (manchmal braucht eine Situation ein bisschen Drama, Baby!).
  • Früh aufzustehen, damit ich umso mehr am Tag erledigen kann.
  • Schon wieder ratlos mit der Selbstbeschreibung zu sein. Lernt mich einfach kennen 😉

 

Ich hoffe, dass ich euch mit dieser Text-Wand nicht zu sehr erschlagen habe – ja, das war erst mal ganz schön viel, aber es musste raus – und ihr mir in Zukunft auch weiter hier lauschen werdet.

Ich bedanke mich für euere Aufmerksamkeit und wünsche euch bis zum nächsten Eintrag eine wunderbare Zeit!

Eure Melanie

 

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